Fertigungsteile kalkulieren – jedes Verfahren, eine Engine.
Kalkulationssoftware für Fertigungsteile in der Metallverarbeitung: ARCNM kalkuliert das ganze Teil, nicht nur Fräsen und Drehen. Zerspaner und Lohnfertiger nutzen es für die Angebotskalkulation, der Einkauf für Sollkosten. Es liest das Verfahren aus der STEP-Geometrie und plant jeden Arbeitsgang auf Ihren Maschinen. Dazu zählen Bearbeitungszentren, Drehmaschinen, Laser, Plasma und Wasserstrahl, Stanzmaschinen und Abkantpressen. Dazu zählen auch Drahterodiermaschinen, Schleifmaschinen, Spritzgussmaschinen und Drucker. ARCNM simuliert jede Stückzeit aus der Physik. Wärmebehandlung, Beschichtung und Schweißen liest es aus der Zeichnung. Ein reines Physikmodell würde sie übersehen. Sie erhalten nachprüfbare Stückkosten über die ganze Losgrößenkurve. Menschen nutzen ARCNM im Arbeitsbereich. Software und KI-Agenten nutzen die REST-API und den MCP-Server.
Welche Fertigungsverfahren kann ARCNM kalkulieren?
- Zerspanung: CNC-Fräsen (3-Achs, 3+2, 5-Achs), CNC-Drehen (2-Achs, angetriebene Werkzeuge, Langdrehen, Dreh-Fräsen), Bohren, Reiben, Gewindeschneiden, Ausdrehen, Gewindefräsen, Nutenstoßen, Sägen.
- Blech und Schneiden: Faserlaser, CNC-Plasma, Abrasiv-Wasserstrahl, Revolverstanze, Tafelschere. Dazu Abkanten, Rundbiegen und Rohrbiegen.
- Feinbearbeitung: Flach- und Rundschleifen, automatisch anhand der Zeichnungstoleranzen in den Arbeitsplan aufgenommen.
- Urformen und Additiv: Spritzgießen, Laser-Pulverbettschmelzen und industrielles FDM.
- Aus der Zeichnung: 38 Wärmebehandlungen (ISO 4885), 37 Beschichtungen und Oberflächen sowie Lichtbogen- und Laserschweißen. Alle werden als Fremdleistung mit Auftragsminimum kalkuliert. Schweißnähte werden aus ISO-2553-Symbolen gelesen und je Meter Naht kalkuliert. Ein Lötsymbol wird erkannt und zum selben Satz kalkuliert.
Die Engine in Zahlen
- 54 Arbeitsgangtypen in der Verfahrenstaxonomie – Fräsen, Drehen, Schneiden, Biegen, Erodieren, Schleifen, Spritzguss, Drucken, Behandlungen
- 26 Maschinenklassen – je Losgröße wird die günstigste geeignete gewählt
- 536 Werkstoffsorten, jede ihren Schnittwerten zugeordnet – Stähle, Gusseisen, Leicht- und Schwermetalle, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Zusammen haben sie 1.913 Bezeichnungen.
- 62 Werkstoffgruppen hinter den Schnittwerten – ISO-513-Gruppen, jede mit eigenen Schnittwerten. Ein eigener Werkstoff wird einer zugeordnet.
- 22 Fertigbarkeitsprüfungen (DfM) – je Feature, nach Schweregrad, bevor es in die Fertigung geht
- 38 + 37 Wärmebehandlungen, Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen aus Zeichnungsangaben kalkuliert – jede mit ISO-/DIN-Bezeichnung, DE und EN
- 10 Losgrößen auf jeder Kurve – 1, 5, 10, 25, 50, 100, 250, 500, 1.000, 2.500
- 2 Eingaben, höchstens – eine STEP-Datei und eine PDF-Zeichnung. Die Zeichnung ist optional.
Wie kalkuliert eine Engine so viele Verfahren?
Eine Engine, nachprüfbare Stückkosten je Losgröße für jedes Verfahren. Das Verfahren folgt der Geometrie. Ein Rotationsteil wird gedreht, ein gekantetes Blech geschnitten und gebogen, ein Gehäuse mit Rippen gespritzt. Wärmebehandlung, Beschichtung und Schweißnähte kommen aus der Zeichnung. Jeder Arbeitsgang wird auf der günstigsten machbaren Maschine geplant, gerechnet mit Ihren Maschinen und Stundensätzen. Die Losgrößenkurve markiert das optimale Los und zeigt die gewählte Maschine je Stückzahl. Jeder Euro ist bis zu dem Feature nachvollziehbar, das ihn verursacht hat.
Wer nutzt es – und wofür?
Einkäufer und Kostenanalysten kennen vor der Preisverhandlung belastbare Sollkosten. Zerspaner und Lohnfertiger erstellen die Angebotskalkulation aus Modell und Zeichnung. Konstrukteure sehen, was eine Toleranz, ein Werkstoff oder eine Biegung kostet, solange das Teil noch auf dem Bildschirm ist. Kalkulatoren und Arbeitsvorbereitung leiten Arbeitsplan und Zeiten aus dem Modell ab. Entwickler kalkulieren Bauteile aus eigenem Code. KI-Agenten arbeiten direkt in den Werkzeugen, die Ihr Team ohnehin nutzt. Über den MCP-Server beantworten sie die Frage: „Was sollte dieses Teil kosten – und warum?“
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Fertigungskosten aus einer STEP-Datei berechnen?
Ja. Laden Sie das STEP-Modell hoch, optional auch die PDF-Zeichnung. Wählen Sie Ihre Maschinen und Stundensätze sowie eine Losgröße. ARCNM liefert Arbeitsplan, Stückzeiten und aufgeschlüsselte Stückkosten über das Losgrößenraster. Das geht im Arbeitsbereich, per REST-Aufruf oder aus einem KI-Agenten über MCP.
Brauche ich eigene Maschinendaten?
Nein. ARCNM rechnet ab dem ersten Tag mit mitgelieferten Maschinendaten, Kostensätzen und Werkstoffpreisen. Hinterlegen Sie Ihre eigenen Maschinen, Stundensätze und Werkstoffpreise, oder kalibrieren Sie mit einer Handvoll realer Kosten. Dann bilden die Zahlen Ihren Betrieb ab.