Erodierteile kalkulieren – direkt aus dem CAD-Modell.
Drahterodieren wird aus Schnittlänge, Werkstückdicke und Werkstoff bepreist – auf der Erodierklasse Ihrer Kalkulationsumgebung. ARCNM kalkuliert das Erodiersegment neben der vorangehenden Zerspanung: Rüst- und Taktzeit, der Stundensatz Ihrer Erodiermaschine und die Stückkosten für jede Losgröße. So wird eine gehärtete Schnittplatte oder ein Hartmetalleinsatz auf der Maschine bepreist, die das Teil auch wirklich schneidet.
Auf einen Blick
- Eingaben
- STEP-Modell mit Durchbrüchen oder Ausschnitten; Zeichnung optional
- Maschinenklassen
- Drahterodieren zum Stundensatz der Erodierklasse in Ihrer Kalkulationsumgebung
- Angewandte Normen
- ISO 286 · DIN 8580
- DfM-Prüfungen
- Fläche nicht 3-achsig erreichbar (Hinweis), scharfe Innenecke
- Sie erhalten
- Erodierzeit und Kosten je Kontur, Stückkosten je Losgröße, der Erodier-Arbeitsgang im Arbeitsplan mit seiner Rüstzeit
Was liefert ARCNM für ein Erodierteil?
Ein Erodiersegment im Arbeitsplan, bepreist neben der Zerspanung: die Schnittzeit aus Schnittlänge, Dicke und Werkstoff – gehärteter Werkzeugstahl, Titan und Hartmetall erodieren langsamer als Aluminium, und der Preis zeigt das –, zum Stundensatz der Erodierklasse Ihres Maschinenparks, mit dem über das Los verteilten Rüsten. Sobald Sie die Werte Ihrer eigenen Maschine hinterlegen, rechnet ARCNM damit, und die Stückkosten landen wie bei jedem anderen Arbeitsgang auf der Losgrößenkurve.
Drahterodieren, Laser, Plasma oder Wasserstrahl?
Drahterodieren ist dort unschlagbar, wo die anderen nicht hinkommen: gehärteter Stahl und Hartmetall nach der Wärmebehandlung, die engsten Konturtoleranzen, keine Wärmeeinflusszone. Laser gewinnt bei dünnem Stahl mit vielen Löchern, Plasma bei dickem Baustahl, Wasserstrahl, wo Wärme oder reflektierende Werkstoffe die anderen ausschließen. Dicke und Schnittlänge treiben alle vier Verfahren – beim Erodieren schlägt jeder Millimeter besonders stark zu Buche.
Was treibt die Kosten beim Drahterodieren?
- Dicke und Schnittlänge – Erodieren ist langsam, und jeder Millimeter von beidem kostet Zeit.
- Werkstoff: Gehärteter Werkzeugstahl, Titan und Hartmetall erodieren langsamer als Aluminium – der Preis folgt.
- Oberfläche und Präzision: Je feiner die Oberfläche und je enger die Kontur, desto länger der Schnitt.
- Spannen und Rüsten, über das Los verteilt; der Maschinenstundensatz der Erodierklasse in Ihrem Maschinenpark.
Drahterodieren gegen die Schneidklassen
| Drahterodieren | Faserlaser | Wasserstrahl | |
|---|---|---|---|
| Genauigkeit | µm-Klasse, scharfe Innenecken nur durch den Drahtradius begrenzt | ±0,1-mm-Klasse, Kante bei dickem Blech weniger rechtwinklig | ±0,1–0,2 mm, Konizität ohne dynamischen Kopf |
| Werkstoffzustand | jeder leitfähige Werkstoff, auch gehärtet | weich und gehärtet, dickenbegrenzt | alles |
| Geschwindigkeit | am langsamsten – dicke, lange Konturen dauern am längsten | am schnellsten bei dünnem Blech | langsam |
| Typischer Einsatz | Stempel, Matrizen, Lehren, gehärtete Konturen | Blechteile | dicke Platten, wärmeempfindliches Material |
Verwandte Begriffe
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Erodierstunde?
Der Satz ergibt sich aus Abschreibung, Auslastung und dem zugeordneten Bedienpersonal Ihrer Erodiermaschine. ARCNM bildet ihn aus Ihrem Maschinenpark statt aus einem Marktdurchschnitt und zeigt, wie viele Minuten das Teil zu diesem Satz braucht.
Verändert der Werkstoff den Erodierpreis?
Ja. Gehärteter Werkzeugstahl, Titan und Hartmetall erodieren langsamer als Aluminium, und ARCNM bepreist jeden Werkstoff mit seiner eigenen Erodiergeschwindigkeit – eine gehärtete Schnittplatte und eine Aluminiumplatte mit derselben Kontur kosten unterschiedlich viel.